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Drucksache 415 9.36

Die Menck Planierraupe bestand aus einem Raupenschlepper von bekannter und bewährter Konstruktion (Hanomag). Sie wurde ab 1933 angeboten.

Sie wies einige Änderungen zum normalen Raupenschlepper auf. Es wurden die Raupenglieder erheblich verbreitert und viele Gußteile wurden durch Stahlguß ersetzt. Er zeichnete sich durch hohe Zugkraft, niedrigen Brennstoffverbrauch, geringen Bodendruck und einfache Bedienung aus.

Nach dem Krieg wurde die Zusammenarbeit mit Hanomag erfolgreich fortgeführt (siehe Site Hanomag/Deutz Raupen).

Der erste deutsche Schürfwagen von 1934 ( Bild oben). Er hatte eine Achse und ein Fassungsvermögen von einem cbm. Zum Schürfen und Entleeren war zusätzlich noch ein weiterer Arbeiter notwendig. Die Schürfwagern wurde von Dipl.Ing.Hugo Cordes entwickelt.

Der 1938 vorgestellte, verbesserte 4 cbm Schürfwagen wurde von einem 50 PS Raupenschlepper gezogen. Laut Prospekt “war dieses Gerät “ ein Bagger, welches in seiner Arbeitsweise dem des Eimerseilbaggers ähnelt”.      Seine Arbeitsbereich war nicht durch die Länge des Auslegers begrenzt, sondern die unmittelbar gebaggerten Massen konnten auf Entfernungen bis zu mehreren hundert Metern transportiert werden. Weiterhin war das Gerät voll geländegängig. Um eine gute Füllung zu erzielen, mußte der Grabvorgang 1-bis 3 mal unterbrochen werden und der Kübel so weit angehoben werden, dass das auf den Zähnen liegende, gelöste Material in den hinteren Teil des Kübels rutschte. Diesen Vorgang nannte man “Schlucken “. Die Bewegung des Schürfwagens in die Grab-,Schluck,-Transport-und Entleerstellung wurde durch 2 Öldruckzylinder, die von einer Zahnradpumpe am Schlepper gespeist wurde, bewirkt.

Prospekt 6.39

Schürfwagen im Einsatz 1940

Der Menck-Umbauraupenwagen wurde ebenfalls 1934 konstruiert und hatte ein Fassungsvermögen von 4,5 cbm. Das Material wurde per Bodenentleerung entladen. Dieses Gerät war bis Mitte der fünfziger Jahre im Programm.

 

Dieses Gerät wurde ab 1935 angeboten. Die Menck Hochleistungs-Stampfmaschine “System Hof” wurde durch ein Raupenfahrwerk bewegt. Ein Stampfwerk, das aus vier 1,5 to schweren Stampfgewichten bestandt, die durch Hubdaumen und Hebel je nach Einstellung von 0,5 bis 1,2 m gehoben und etwa 20 mal in der Minute frei fielen, führten das Stampfen aus. Der Antrieb bestand aus einem Zweitaktvolldieselmotor mit ca. 54 bis 67,5 PS bei 600 U/min.      Die Arbeitsgeschwindigkeit betrug 0,22 km/Std. Die Stampfbreite betrug 2,6 m. Das Gerät hatte ein Arbeitsgewicht von 24 to und war durch einen Mann bedienbar.

Wieviele Geräte gebaut, oder verkauft wurden ist nicht bekannt.

Leider nur eine Kopie der Drucksache 389

Stampfmaschine System Hof beim Autobahnbau FFM-Würzburg 1957