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Prospekt 708 4.61

Prospekt 196

In den ersten Januar-Wochen des Jahres 1954 konnte man auf dem Hof des Werk 1 sowie auf dem zu Versuchszwecke benutzten Trümmergelände gegenüber dem Viktoria-Stift drei grüne Planierraupen beobachten. Diese Raupen waren drei der ersten Kettenschlepper der Klöckner-Humboldt-Deutz AG in Köln aus der laufenden Serienproduktion, zwecks Anbau einer Planiervorrichtung. Mit den Hanomag-Schleppern hatte Menck schon Erfahrung, da man seit Mitte der dreißiger Jahre mit Hanomag auf diesem Gebiet zusammenarbeitete. Nachdem die Planiereinrichtung auf Herz und Nieren getestet worden sind, konnte Menck eine Einrichtung mit zwei Hydraulikzylindern anbieten.

    

Die Menck.Planiereinrichtung wurde als Querschild, oder als Schwenkschild angeboten. Anfangs wurden Einrichtungen für die Deutz-Raupe mit 60 PS, später DK 60 und den Hanomag-Raupen K55 E, K90 EM angeboten. Später kamen noch die Typen Deutz DK 75, DK 90, DK 100, sowie Hanomag K60 EM, K65 E, K7, K10. Zusätzlich wurden noch Tiefreisser, ein Widerhaken, ein Zugschild und eine Hubgabel angeboten. Etliche Gmeinder-Raupen des Typs PR 610 wurden mit Tiefreissern ausgestattet. Diese Einrichtungen wurden ein grosser Erfolg. Sie wurden jedoch Anfang der sechziger Jahre, nachdem die Raupenhersteller ihre eigenen Einrichtungen bauten, aus dem Programm genommen.

 Menck Raupe aus dem Jahre 1940. Hier im Jahre 2007