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Andere Hersteller von Menck-Baggern:

Während des zweiten Weltkrieges musste Menck Teile der Produktion auf Rüstungsgüter (Granaten, Haubitzen etc.) umstellen. Um dennoch der starken Nachfrage nach Baggern gerecht zu werden (wg. z.B. dem Ende des gleislosen Erdbaus, versch. Grossbauvorhaben der Operation Todt) wurde die Produktion der Typen Mb/Mc in die Tschechoslowakei zu Skoda und Cesko ausgelagert. Laut einer Lieferliste sind ca 150 Mb 2 und ca 58 Mc 2, sowie ca 30 Mcu gebaut worden. Es sollen auch Mdu gebaut worden sein, jedoch werden diese nicht gesondert erwähnt. Nach dem Vertragswerk zwischen Menck und Skoda sind die Geräte “Menck-Skoda” benannt worden, wenn diese in den deutschsprachigen Raum geliefert wurden. “Skoda-Menck” wurden die Geräte benannt, wenn sie in den nicht deutschsprachigen Raum (z.B.: UDSSR) geliefert wurden. Die Bagger wurden mit einem Skoda-Motor ausgerüstet, das Äussere blieb unverändert.

Nachdem Krieg benutzte Skoda Menck-Lizenzen, um eine eigene Bagger-Reihe zuentwickeln (z.B.: RY 151).

Über die von der Firma Cesko gebauten Bagger, ist leider auch nicht viel bekannt. Laut vorhandener Listen sind zwei Menck-Cesko Mc nachgewiesen.

Hier sind Menck-Skoda Mb2 abgebildet. Auf dem Bild links, ist deutlich das geänderte Firmenschild zuerkennen.

 

Hier Fotos von Menck-Skoda Mb 2 auf dem Werkhof ca. 1940

Anfang der fünfziger Jahre wurden bei der belgischen Firma Maxima Bagger in Lizenz gebaut.

Dort wurden in den Jahren 1951- 1954 insgesamt 10 Bagger der Typen M 152, Mds gefertigt. Fast alle Bagger wurden in das damalige Jugoslawien geliefert. Weitere Informationen und Hintergründe, wie es zu dieser Zusammenarbeit kam, sind bis heute leider nicht verfügbar.

Ebenfalls unerforscht ist die “Zusammenarbeit” mit dem französischen Baumaschinenhersteller Nordest.

Im Jahre 1951 kaufte Nordest drei Menck-Bagger der Typen M 75, M 152 und M 250. Bei Nordest wurden die Bagger nur umgetauft auf Nordest, sonst blieben sie wie von Menck geliefert. Unter den Namen 75, 150 und 250 bot Nordest die Bagger in seinem Katalog an. Es wird vermutet, dass Nordest einfach die Technik und Bauweise der Menck-Bagger so interessant fand und diese in seinem nachfolgend Modellen z.B. Modell 160 verwendet hat.

Hier der M 250 mit Nordest-Schriftzug. (Mit freundlicher Genehmigung von Fr.Pierre. Aus seinem Buch “Nordest” Editions ATM 2000)