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Als erste Entwicklungen wurden zunächst die Menck-Planierraupe und der Menck-Schürfwagen mit einem 4 cbm Schürfkübel, der von einem Raupenschlepper gezogen wurde, vorgestellt.

Erste Erfahrungen mit ölhydraulischen Bauelementen wurden gesammelt. es war eine arbeitsreiche Zeit, mit Höhen und Tiefen, ersten Erfolgen und auch Rückschlägen. Und eines Tages war die Konstruktionsidee gefunden: Zugmaschine und Schürfkübel wurden zu einem Raupenfahrzeug vereint. Bis zur Baustellenreife war es dann nur noch eine  Frage der Zeit. Beflügelt von den überraschend vielseitigen Einsatzmöglichkeiten eines derartigen Gerätes, machten die Arbeiten rasche Fortschritte. Was für Möglichkeiten sich jetzt eröffneten: endlich würde man einen geländegängigen und witterungsunabhängigen Flachbagger bauen können, der im Pendelverkehr fördern und somit nicht mehr Arbeitsraum als die eigene Breite benötigen würde. Darüber hinaus würde dieser Flachbagger nicht nur schürfen und transportieren, sondern auch zusätzlich noch planieren, reißen und vor Kopf über Böschungskanten hinweg schütten können, ja sogar im Wasser bis zu einer beträchtlichen Tiefe mühelos arbeiten können.

Erste Versuchsmodelle wurden gebaut, verworfen, wieder neu konstruiert, weitere Erfahrungen ergaben immer mehr Verbesserungen und endlich stand 1940 die erste Menck-Schürfraupe auf dem Werkhof.

Das Gerät wog 16 t, hatte zwischen dem Raupenfahrwerk einen Schürfkübel von 5 cbm Inhalt und ein schwenkbares Planierschild, das zugleich die Funktion der Kübelvorderwand mit übernahm. Der 115 PS Dieselmotor gab dem Gerät Kraft und Wendigkeit und es war von einem Mann leicht zu bedienen. Sogar ein auschwenkbarer, durch Öldruckmotor angetriebener Kran war vorhanden. Damit sollte man schwere und sperrige Materialien in den Kübel aufnehmen können. Es folgten viele harte Baustelleneinsätze!

Viel wurde verbessert, Kinderkrankheiten wurden beseitigt und 1945 hatte sich die Schürfraupe soweit gemausert, daß sich das endgültige Konstruktionsprinzip der späteren Menck-Schürfkübelraupe SR 53 abzeicnete.

Schürfkübelraupen-Modell um 1938, die Schluckbewegung  vom Schürfwagen war noch nicht vergessen.

Hier einige Detailfotos der SR 39:

August 1945: Eine der noch fertiggewordenen Schürfkübelraupen auf dem Werkhof.

Führerstand

Pendelachsen

Prospekt der SR 43, hier noch Menck-Benteler Schürfraupe genannt.

Gesamtansicht