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Wie die Schürfkübelraupe entstandt:

Versetzen wir uns die Situation des Erdbaues um 1935, typisch damals die langen, von kleinen Dampf-oder Dieselloks gezogenen Lorenzüge auf den Baustellen. Die Erdmassen wurden gleisgebunden bewegt. Als Ladegeräte sah man Raupenbagger, z.b. Menck Mo, Ma, Mb, Mc, ab und zu eine Planierraupe und daneben große Kolonnen von Arbeitern, die mit der Picke das Erdreich lösten und in die Loren schaufelten. Schon damals war vorauszusehen, daß bei dieser Arbeitsmethode eines Tages eine Verknappung der Arbeitskräfte eintreten mußte. Die Tendenz im Erdbau hieß: Übergang zur gleislosen Erdbewegung.

Zunächst orientierte man sich an der Entwicklung in Nordamerika, wo auf großen Baustellen mit der gleislosen Erdbewegung begonnen wurde. Von heute auf morgen waren dort die Arbeitskolonnen von den Baustellen verschwunden, starkmotorige Baumaschinen, Rad-und Raupenfahrzeuge, Scraper und Planierraupen ersetzten die mühselige Handarbeit. Doch diese amerikanischen Arbeitsmethoden ließen sich nicht so einfach übernehmen.

Das feuchtere europäische Klima und die kleineren Baustellen führten zu ersten Fehlschlägen. Es galt also geeignetere Methoden und Geräte zu entwickeln. In dieser Zeit begann im Werk der Dipl.Ing. Hugo Cordes, ein Enkel des Werkgründers J.A.Menck, mit der Konstruktion seines neuen Flachbaggergerätes.

(Weiter siehe Site SR 39/45 )

Drei SR 53 beim Bau des Speicherwerkes Geesthacht. Hier in einem Bild von der Hamburger Künstlerin Frau Hilde Hudemann 1958